Freitag, 26. August 2016

Eine farbenfrohe Kugelbahn selber machen


Aus einfachen Materialien etwas Grossartiges machen – Das liebe ich!
Mein Name ist Sabrina, ich bin Mama, Primarlehrerin und schreibe nebenbei den Familien-Kreativblog Fantasiewerk. Es freut mich riesig, dass Natalie mich eingeladen hat, dir heute meine Bastelidee für Kinder zu zeigen: Eine wilde und farbenfrohe Kugelbahn, die man aus nur 2 Materialien selber herstellen kann.
Besonders Kinder können hierbei total kreativ werden. Die Materialien sind kindgerecht und lassen viel Spielraum für eigene Ideen. Das Schönste von allem finde ich, dass die Kinder mit dem gebastelten Werk gleich spielen können. Ich bastle deshalb immer gerne DIY-Spiele mit Kindern, wie zum Beispiel das Schildkrötenspiel. So ist die Motivation immer riesig gross.


ANLEITUNG
 
Material
• Toilettenpapierrollen
• Bunte Klebebänder*
•  Schere
• Kugel
• Korb 
 
* z.B. Gewebeband: Ich habe hier Gafferband von Tesa (im Do-It erhältlich) verwendet. 

So geht’s
Suche eine glatte Wand in eurem Haus. (Die Kinderzimmertür eignet sich zum Beispiel wunderbar.) Nun kannst du mit einer einzelnen Kugelbahnen starten oder mehrere bauen, die ineinander laufen. Platziere dafür die Toilettenpapierrollen an der passenden Stelle und klebe sie mit dem Klebeband fest. Einzelne Rollen können speziell zugeschnitten werden (siehe Bild), sodass die Kugelbahn richtig einzigartige Wege einschlagen kann. Dann benötigst du nur noch eine passende Kugel und ab geht die Post.
 Arbeit mit Kindern
Ermutige dein Kind, mit den Rollen zu experimentieren. Man kann nix falsch machen. Wenn der Ball nicht richtig rollt, wird die Kartonrolle einfach anders positioniert. Speziell Kinder zwischen 8 und 12 Jahren werden schon richtig selbständig auf die ausgefallensten Ideen kommen. – Mach dich also auf etwas gefasst! ;-) 

Kugelbahnen finden aber auch jüngere Kinder absolut spannend. Diese benötigen einfach etwas mehr Hilfe beim Bauen. Die Vorstellung, wie man die Rolle positionieren muss, damit die Kugel durchgeht, ist bei ihnen noch nicht ganz ausgereift. Dafür werden sie mit grosser Freude die bunten Bänder schneiden oder die Kugelbahn im Bauprozess wieder und wieder testen. 

Ein richtiges Familienprojekt also!

 

 Für meinen 2-jährigen Sohn habe ich die Kugelbahn selber gestaltet. Anfangs war ich mir noch unsicher, wie er darauf reagieren würde und vor allem wie lange die Rollen hängen würden. Zu meiner Freude war er richtig begeistert und möchte noch jetzt, 2 Monate danach, die Kugeln immer wieder von neuem rollen lassen.
Die Kugelbahn eignet meiner Erfahrung nach also wirklich für fast alle Altersstufen. Ja, selbst Mama und Papa haben noch Freude, die bunten Kugeln purzeln zu sehen! ;-)
 

In diesem Sinne wünsche ich dir und deiner Familie viel farbenfrohe Kugel-Freude und ganz ganz viel Kreativität beim Bauen.
Liebe Grüsse aus unserem Bastelzimmer.
♥ Sabrina

PS: Ich freue mich, dich bald einmal auf meinem Fantasiewerk anzutreffen:
www.fantasiewerk.ch
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Liebe Sabrina, herzlichen Dank für diese einfallsreiche Kugelbahn für Klein und Gross!
Die ist ja super zum "Mitwachsen" und wird jedes Jahr etwas höher hinaufreichen.
Ich habe mich sehr über deinen Gastbeitrag gefreut :-) 
 Merci beaucoup!

Dieser Beitrag ist zuerst erschienen bei: www.schaeresteipapier.ch 
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Donnerstag, 25. August 2016

4 Ideen für...Sonnenblumen


Der Sommer ist zurückgekehrt und auf den Feldern drehen sich die Sonnenblumen der Sonne nach. Für dich habe ich heute 4 Ideen mit Sonnenblumen:
1. Manuela und ihre Tochter haben wunderschöne Sonnenblumen gebastelt! Hier geht's zur Anleitung: www.parisfamily.ch/girasole 
2. Pflanzpapier mit Sonnenblumenkernen - ein "Balkongarten mit kids"- Projekt
3. Das Gelb des Sommers einfangen und Geschenke darin einwickeln.
4. Die zauberhafte Variante als Magic Flowers


Tipp: Ein Fingerspiel und Gedicht zur Sommenblume findest du bei mamamisaswelt

Herzlichen Dank für deinen Besuch hier bei schaeresteipapier
Über einen Kommentar freue ich mich immer.

Sonntag, 21. August 2016

unterwegs - Stockholms Schärengarten


Heute nehme ich dich mit in Stockholms Schärengarten. Der Name bezeichnet die Inselwelt zwischen Stockholm und dem offenen Meer.
Gewohnt haben wir auf der Insel Värmdön in der Nähe eines Sees.


Im Wald war der Boden mit Moos und unzähligen Heidelbeersträuchern bedeckt.
Dessert zum selber pflücken so zu sagen.


Die Holzhäuser in typischem "Falunrot" mit weissen Fensterrahmen stehen in Sandham auf der Insel Sandön. Sie ist mit dem Kursschiff in etwa 20 Minuten von Stavsnäs zu erreichen.


Zu Fuss geht es etwa eine halbe Stunde quer über die Insel zu den Sandstränden von Trouville. Das Titelbild mit dem Segelschiff ist auf der Rückfahrt entstanden.


Abends am See. Die Baume sehen aus wie filigrane Scherenschnitte, oder?


Die Festungs Fredriksborg findest du nördlich vom Fährhafen nach Vaxholm. Sie ist über unbefestigte Strassen zu erreichen. Der Rundbau weiter oben am Hang ist zu gewissen Zeiten zugänglich (vorab informieren oder beim Hotel nachfragen).



Die Anlage am Wasser unten bietet Blick auf eine viel befahrene Wasserstrasse, wo neben Motorbooten und Segelschiffen...


...auch schon mal ein Kreuzfahrtschiff auf dem Weg nach Stockholm durchfährt. Dann wird die Stille kurz unterbrochen mit lauter Musik und dem Duft nach Essen...



Beim Besuch des  "Artipelag" in der Nähe von Gustavsberg lohnt es sich, den Weg über den langen Steg entlang der Küste zu nehmen.


Der Name setzt sich aus den Wörtern Art, Activities and Archipelago zusammen. Es gibt wechselnde Kunstausstellungen zu sehen. 



Dazu ein Restaurant und Café mit Aussenterrasse und einer traumhaften Aussicht über den Baggens fjärden.



An einem kühlen und windigen Tag hat man den "Torpesand"-Strand am südlichen Zipfel von Ingäro fast ganz für sich alleine.


Die Wolken spiegeln sich im dunklen Wasser des Sees.



Abends gab es immer wieder wundervolle Wolkenbilder.


Das wär's mit dem Ausflug in den Schärengarten im Sommer. Wenn du über unsere Tage in Stockholm nachlesen möchtest: Teil 1: Stockholm

www.schaeresteipapier.ch 

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