Blumentopf bemalen
Insekten
Vogelhaus
Buchzeichen
Schneewittchen und die sieben Zwerge als Fingerpuppen

Sonntag, 10. Juni 2012

Macht eine urbane Safari in eurer Stadt !


Ich habe eine Mission für euch: Macht eine “URBAN SAFARI“! Entdeckt den urbanen Dschungel aus dem Bus heraus. Schnappt euch so viele reale, erfundene, geschriebene und gezeichnete Tiere wie ihr könnt oder auch Skulpturen davon. 

Aus der Outdoor- Issue Nr. 18 (engl.)
Vielen Dank an Cathy Olmedillas für diese tolle Idee.












Wir sind seit einem Jahr auf Urban Safari und es macht grossen Spass.
Hier ein paar Schnappschüsse aus dem Grossstadt-Dschungel von Zürich:

Sehr gut gefallen hat mir der Schwanenbrunnen.
Wisst ihr wo er ist? Limmatplatz !



Wo ist das ZKB- Nashorn hin? In den Zoo.
Warum? Wegen Umbau.


 














Der weisse Drache von Peter Meister ist aus dem 13-Tram
zu erspähen.

















Natürlich gibt es in Zürich Löwen, denn das sind die Schildhalter 
vom Zürich-Wappen. 

Es gibt die Löwen sogar in Grün mit Flügeln. Gesehen im Kappelerhof.


Plakat von Floralp                          


 














Maman von Louise Bourgeoise. Die Spinne war letzten September 
Gast am Bürkliplatz.


Kleine Spinne besucht grosse Spinne.


















Aktuell: Art and the City. Kunstaktion vom 9.6 bis 23.9 Zürich West 
und Innenstadt
Kunstobjekte draussen, zum Teil nicht auf den ersten Blick erkennbar. 
Wenn das keine Safari wird!

Für Kinderfragen gewappnet sein mit der Beilage im Tages- Anzeiger 
vom Freitag oder über



Schon vor der Linse hatten wir die Catedrales von Los Carpinteros
Akkuschrauber- Aufsätze aus Klinker gemauert


Was habt ihr entdeckt?
Mailt mir doch eure Urban Safari- Fotos an mit_schaersteipapier(at)gmx(dot)ch.
Dann könnten wir hier eine kleine Galerie damit machen.

Freitag, 8. Juni 2012

Es krabbelt wieder. Marienkäfer, Raupen und Ameisen

Jetzt wo es wieder warm ist, krabbelt es wieder. Mit der Becherlupe kann man Insekten einfangen und anschauen, bevor man sie wieder frei lässt. Hier ein paar Ideen zum selber machen von Insekten. So finden sogar Jungs nähen cool.



Die zwei grossen Marienkäfer sind nach einer Vorlage von Amy Adams genäht. Zu finden beim whip up- Blog (in Englisch):

Sehr schöne Vorlage und auch spannend, was sie zur Gestaltung von Augen schreibt. Raffiniert ist auch, dass die Käfer beim ausstopfen noch mit Kieselsteinen schwerer gemacht werden für einen echten Handschmeichler.


Der kleine Marienkäfer ist aus Strickliesl- Schnur, Moosgummi, Schmuckperlen und Gummischnüren gemacht.




Was es für diese Raupe braucht:
- grosse und kleine Holzperlen
- Pompom's in etwa gleicher Grösse
- weisse Moosgummikreise ca. 5mm
- weisse Gummischnur
- Wollnadel, spitz

Gummischnur zuschneiden und um eine kleine Holzperle knüpfen.
Schnur auf Nadel fädeln und abwechslungsweise Pompom's und Holzperlen auffädeln. Am Ende mit Moosgummi (zwei schwarze Punkte in der Mitte mit Filzstift) die zwei Augen nähen und eine Schlaufe für das Maul.

Für die Blätter braucht es:
- Filz grün
- grüne Wolle
  Aus Filz einen Blattumriss ausschneiden und mit Wolle, die Blattadern sticken.


Für eine Biene braucht es:
- 1 gelbe mittelgrosse Holzperle
- 3 schwarze Pompom's
- Moosgummikreise : 2 gelbe 10mm, 2 weisse 5mm,
 1 hellblaues Herz als Flügel
- Perle für Stachel und Augen



 In der Werkstatt:
Ameise in Bearbeitung, nach einer Zeichnung von meinem Sohn.



Büchertipps:
Käfer, Biene, Schmetterling  Erstes Wissen für junge Insektenforscher
Marion Clausen, Katharina Tebbenhoff und Dieter Heidenreich, Patmos Verlag
Sehr schön gezeichnet, Wissenswertes zu Insekten, aber auch Lieder und Guezli-Rezept.

Der kleine Käfer Immerfrech von Eric Carle, Gerstenberg Verlag
Mit dem frechen Käfer Grössenunterschiede und die Uhrzeit lernen.



Sonntag, 3. Juni 2012

Bilderlotto aus Kindertagen und Bastelvorlage


Bei meiner Grossmutter stand immer diese grosse Kommode mit der Spiele- Schublade mit allen Gesellschafts- Spielen, Puzzles und dem Bilder Lotto. Ich habe es als Kind immer sehr gern gespielt und hatte auch immer einige Lieblingskarten. Die Hexen waren schwierig, weil sie gleich gezeichnet waren, nur in der Farbe unterschiedlich.
Als ich es für meinen Sohn rausgesucht habe, fehlten 2 Karten. Zum Glück waren noch alle 4 9er-Karten da. So habe ich die fehlenden Bilder kopiert und auf einen möglichst ähnlichen Karton geklebt, damit wir es wieder spielen konnten.
Habt ihr auch noch ein altes Bilder Lotto zuhause?
Dieses hier ist aus den 60er Jahren.





Der Unterschied vom Bilder Lotto zum Memory besteht darin, dass nicht beide Karten eines Paares verdeckt sind. Wie beim Bingo muss die Karte gefüllt werden.
Jeder Mitspieler erhält eine 9er-Karte. Nun werden der Reihe nach die verdeckten einzelnen Karten umgedreht. Passt die Karte zu den eigenen, darf nochmals probiert werden, solange bis eine falsche umgedreht wird. Die passende Karte auf die 9er legen. Wer zuerst seine Karte voll hat, ist der Gewinner.





Ein Blick in die „Werkstatt“: Ich bin an einem Bilder Lotto mit Fundstücken. Habe eine Vorlage gezeichnet mit 3x3 Quadraten à 6cm. 4x ausgedruckt und mit Gegenständen belegt.
Eine ziemlich aufwendige Variante, da alles fotografiert, mit Bildbearbeitung in Form gebracht, ausgedruckt und aufgezogen werden muss.

Viel zu aufwendig für einen Nachmittag und zuviel Arbeit für die Eltern, ausser sie wollen ihre eingerosteten Photoshop-Kenntnisse aufpolieren.

Deshalb habe ich mir eine Variante ausgedacht, die sowohl Seh- und Tastsinn beansprucht und einfacher zu machen ist.
Die Gegenstände werden abgezeichnet oder die Umrisse gemalt und dann kommen sie in einen Beutel mit Kordel. 

Was es dafür braucht:
- 9 Quadrate à 6cm aufzeichnen und kopieren oder Spielvorlage verwenden 
 (siehe am Ende vom Post). 
  Aufzeichnen oder ausdrucken auf möglichst schweres Papier (160g/m2)
- Filzstifte
- Beutel mit Ziehkordel
- 9,18,27,36....Gegenstände ca. 5cm gross, weder spitzig noch zerbrechlich


Spielregeln:
Anstatt Karten umzudrehen müssen die Gegenstände ertastet werden! Wer zuerst seine Karte voll hat, hat gewonnen.
Beutel nur soweit öffnen, dass die Hand durchpasst und nicht nachgeschaut werden kann.

Mindestens 2 Mitspieler. Je mehr mitmachen, desto schwieriger. Schwieriger wird es, wen es gleiche Gegenstände wie Würfel in verschiedenen Farben dabei hat (auf Karte vermerken).







Freitag, 1. Juni 2012

Labyrinthe und Irrgärten: Teil 3 Murmelbox

Murmelbox selbst gemacht


Murmelbox mit Deckel für erhöhten Schwierigkeitsgrad



Was es dafür braucht:
- 2 Kartonschachteln ca. 17 x13 x 3 cm gross
  mit Klappdeckel
- Bleistifte, Schere
- Weissleim und Wäscheklammern
- Unterlage zum leimen
- Gummiband
- Murmel


Die erste Schachtel vorsichtig auseinanderfalten.
Die Seitenränder und den Deckel abschneiden.
Mit einem Seitenrand auf dem Deckel und Boden 3cm breite 
Streifen anzeichnen


 und zuschneiden.


In die zweite Schachtel einen Irrgarten zeichnen.
Die Schmalseite in 6 Teilabschnitte einteilen.


Die 3cm breiten Streifen auf die passende Länge zuschneiden. 
Laschen miteinbeziehen oder neu falten. So wird das ganze stabiler.



Die Streifen herausnehmen und auf alle Bleistiftstriche Weissleim auftragen. Die Laschen der Streifen ebenfalls mit Weisslein bestreichen und in die Schachtel kleben. Mit Wäscheklammern fixieren.
Den Weissleim gut trocknen lassen (ca. 1- 2 Stunden).



In den Deckel eine Start-und Zielöffnung schneiden. Den Deckel schliessen. Gummiband um die Schachtel und die Murmel einwerfen.


Wer schafft es am schnellsten, dass die Murmel im Ziel auftaucht?
Wenn ihr einen Irrgarten mit Sackgassen gezeichnet habt, wird es noch schwieriger. 




TIPP:
Hier noch eine tolle Anleitung auf englisch für ein Labyrinth in einer leeren CD-Hülle bei bloesem kids Basteltipp Nr. 85 von Teri von Giddy Giddy:

http://bkids.typepad.com/bookhoucraftprojects/2011/05/project-85-cd-case-labyrinth.html

Die Wachsbändel heissen Bendaroos und die Kugeln haben wir aus Fimo geformt.
Die Bendaroos sind farbige Bastel- Schnüre, die mit Wachs überzogen sind.
z.B. bei Kidoh erhältlich. Fimo ist eine Knete, die im Ofen gehärtet wird, im Do-it-yourself-Laden oder Papeterie zu bekommen.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Doodle-Kreisel selbst gemacht


Wer von euch kritzelt beim Telefonieren auf den Block herum? 
Auf englisch heiss das doodle.
Es gibt witzige Kreisel mit einem Filzstift in der Mitte, die auch so vor sich hinkritzeln. Man kann sie auch sehr einfach selber machen.

Was es dafür braucht:
- Material für Scheiben z.B. Tetrapack, Karton, Wellkarton
- Moosgummikreise 2-3 cm oder Schwammtuch
- Bleistifte, Filzstifte, Ersatz-Mine von Stabilo- easy
- Zirkel und Schere oder Schneidezirkel
  (Falls der Schulzirkel nicht auffindbar ist, gehen auch Tassen oder 
  Gläser mit Durchmesser 7 oder 9 cm)
- Klebestreifen
- Schachteldeckel und A4-Kopierpapier

Aus dem Tetrapack und dem Karton Kreise mit Durchmessern von 7 und 9 cm ausschneiden. In der Mitte einstechen und kreuzweise einschneiden.
Die Moosgummi oder Schwammtuchstücke in der Mitte kreuzweise einschneiden.

Stifte durchstecken. Scheiben im unteren Viertel plazieren.

A4-Kopierpapier in einen Schachteldeckel legen.
Die Ränder verhindern, dass der Kreisel über den Rand hinaus weiter kritzelt.

Jetzt heisst es ausprobieren. Welcher Bleistift, Filzstift geht am besten? 
Wie viele Scheiben braucht es? 

Habt ihr unterschiedlich dicke Stifte? Dann können die Moosgummistücke 
helfen die Scheiben mit „zu grossen“ Löchern zu fixieren.
Bei kürzeren Stiften besser die 7cm-Scheiben nehmen.
Sind es mehrere Scheiben, diese mit Klebestreifen zusammenkleben.

Unser Favorit: Ersatzmine Stabilo- easy mit 2 Scheiben 7cm 
(1x Tetrapack, 1x Karton) mit 2 Moosgummi’s und Klebestreifen fixiert.

Eine Anleitung für so einen Kreisel und weitere Science- Projekte 
in englischer Sprache findet ihr unter:


In der Schweiz kennt man das Wort Doodle vor allem als 
Terminfindungsprogramm.

Die Kreiselscheiben aufbewahren: A4-Papier in der Hälfte falten 
und seitlich mit Klebeband verschliessen. Alle Scheiben einfüllen 
und oben zukleben.