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Sonntag, 30. Juni 2019

Mit Klee und Blüten - ein sommerliches Pappmaché-DIY


Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Für die 5blogs100ideen-Challenge wollte ich diesen Monat ein Pappmaché-Projekt beisteuern. Eine einfache Schale sollte es sein. Auf dem Balkon wächst üppig Klee und ein paar bunte kleine Blüten passen gut dazu und ich könnte doch mal ausprobieren, wie dünn und transparent ich Pappmaché hinkriege.
Meine liebste Arbeitsweise ist diejenige mit verdünntem Weissleim und weichem Pinsel.
Im Sonnenlicht trocknet alles innerhalb von zwei Stunden, weshalb ich die feuchte Schale wie immer rausgestellt und eine grosse Überraschung erlebt habe. Der Klee mit Weissleim ist nicht Sonnenlicht beständig und hat sich komplett entfärbt! Ist das jetzt ein fail oder sollte es so sein....Sieht fast wie die weissen Blätter der Hortensie aus, oder?....
Ich habe dann noch eine zweite Schale gemacht und diese in der Wohnung trocknen lassen. Mit 36 Stunden Trocknungszeit deutlich länger, dafür blieb der Klee grün!

Mittwoch, 3. Juni 2015

Schale Nr.2 für Schlüssel und Krimskram


Beim Aufräumen sind mir die Picknick-Teller aus Zuckerohr von letztem Frühling in die Hände geraten. Sie wurden da mit Farbe und Filzstift zur Schlüsselablage für den Vatertag. Die Schalen werden diesmal mit Papierschnipseln eingekleidet. Nach den Schalen ein weiteres Papier-mâché-Projekt.

Was es dafür braucht:
- 3 Teller 9x18cm
- Magazin-Seiten in Stücke gerissen
- Weissleim und Wasser
- Pinsel und Schere


Wie es geht:
1. Magazin-Seiten in Streifen reissen. reine Textseiten oder bunte Bilder dafür aussuchen. 
2. Leim und Wasser im Verhältnis 1:1 im Glas anrühren.
3. Ganze Schale mit dem Mix bestreichen und dann Schnipsel um Schnipsel drauflegen und mit dem Leim bestreichen. Immer ein wenig überlappen, so dass von der Chale nichts mehr zu sehen ist. Trocknen lassen.
Anmerkung: Weissleim trocknet transparent und glänzend. Bei Bedarf nochmals eine Schicht darüber legen.


4. Das überstehende Papier noch wegschneiden. Voilà!


Die Schalen sind nicht mehr lebensmittelecht, aber für Schlüssel und Krimskram reicht es auf alle Fälle.


Bezugsquelle: Schalen aus Zuckerrohrfaser, letztes Jahr in der Migros gekauft. Alternativ dazu Palm-oder Pappteller verwenden.


Danke, für deinen Besuch und bis bald!

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Freitag, 26. September 2014

Schale aus Herbstblättern - DIY


Wir sammeln gerne und viel Blätter im Herbst und legen sie zwischen alten Katalogseiten, darauf ein paar schwere Bücher gestapelt. Die getrockneten Blätter werden dann bemalt, bestickt und zu Schalen und Masken weiterverarbeitet.
Die Technik für die Schale ist denkbar einfach, das Material hast du zu Hause. Es braucht aber Geduld, ruhige Hände und Zeit zwischen den Arbeitsschritten. 

Ich zeige dir gerne wie es geht:


Du brauchst für eine Schale:

- ca. 30 getrocknete Blätter*
- 2 Schalen, identisch
- Frischhaltefolie (Cellophan)
- Weissleim mit Wasser 1:1 verdünnt
- alter Pinsel
- kleine Schale
- Abdeckpapier

* Die Blätter sollten mindestens 1 Woche gepresst worden sein. Hier sind es die Blätter von Hainbuche, Esche und einem Strauch (rot). 

Zeitaufwand: 1x 15 min Blätter in Schale, 2x Frischhaltefolie vorsichtig lösen je 5min.  Die Schale ist frühestens nach 48h fertig getrocknet.

Altersangabe: Blätter sammeln, trocknen und in die Schale legen und mit Leim bestreichen können Kinder ab Kindergartenalter sehr gut. Die Folien lösen braucht Ruhe und viel Fingerspitzengefühl und ist besser für einen Erwachsenen geeignet.



1. Kleide die Schale innen mit Cellophan aus und bestreiche sie mit dem Leim-Mix. Lege der Reihe nach Blätter hinein und bestreiche sie mit dem flüssigen Leim. Schön sieht es aus, wenn die Blätter etwas über den Tellerrand hinaus schauen.
Die Schale ausfüllen und am Schluss noch kreuz und quer einige kleine Blätter hineinlegen. Du kannst auch gut zu zweit arbeiten. Einer legt die Blätter rein, der andere bestreicht sie mit Leim. Lange und zähe Stiele besser vorher abschneiden.



2. Die zweite Schale aussen mit Cellophan einpacken und auf die Blätter in der Schale legen. Über Nacht so "eingeklemmt" trocknen lassen.



3. Die Schalen sehr vorsichtig voneinander lösen. Die Blätter kleben meistens an der oberen Schale fest. Die Frischhaltefolie mit viel Fingerspitzengefühl lösen und die Schale umgekehrt auf einen Becher stellen. Wieder über Nacht trocknen lassen.



4. Die Blätterschale vorsichtig von der Schale lösen. Tipp: Die Folie von Aussen lang ziehen. Aufpassen, dass die Blätter dabei nicht einreissen. In die Schale hineinlegen und das Cellophan vorsichtig ablösen. Nochmals 1-2h trocknen lassen.


Die Form der Schale spielt eine grosse Rolle. Die Glasteller und die weisse Schale sind INNEN belegt eine super Wahl. Der Versuch sie aussen zu belegen, ist mehrmals gescheitert, da sich die Blätter beim Trocknen zusammenziehen und sich ohne zerreissen nicht mehr lösen lassen. Du kannst natürlich auch mit Luftballons arbeiten. Da eher feine Blätter verwenden, da ein Zusammenpressen mit einer zweiten Schale nicht möglich ist.


Schale mit japanischen Zierahorn-Blättern. Diese habe ich Innen belegt und keine zweite hineingelegt, das die Blätter sehr gut von alleine gehalten haben.


- Filigran mit Zwischenräumen
Danke an Maria für die Blätter aus ihrem Garten.


- Zwei Schalen aus Hainbuche-Blätter
Die Esche- und Hainbuche-Blätter waren letzten Herbst eine Enttäuschung. Wir haben sie knallgelb gepresst und nach zwei Wochen waren sie einfach nur noch Braun. In einem Sichtmäppchen gelagert haben sie eine Saison auf ihre Verwendung gewartet. Für die Schale haben sie eine gute Grösse und eine ideale Struktur.


- Schale aus grünen Haselnuss-Blättern und selbst gesammelten Haselnüssen
Die Haselnuss-Blätter sind deutlich weicher und die Schale ist "gummig"  geworden, nicht so wie die Hainbuche-Schale.


Alle Schalen ineinander gelegt, gefallen sie mir am Besten.


Hier geht es zu weiteren Ideen mit Herbstblättern im Blog.

Verlinkt mit flottelottablau/2015/06/bunt-ist-die-welt-24 zum Thema Blätter.

Ich würde mich  freuen, wenn du mir einen Kommentar schreibst und demnächst wieder bei mir reinschaust! Du kannst meinen Blog auch gerne auf deine Leseliste setzen oder per e-mail (oben rechts) abonnieren.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Schalen aus Verpackungspapier mit Blumen


Ist dir das Papier mal aufgefallen, mit dem man die Pakete ausgestopft erhält? Das braune Packpapier ist ein sehr gutes Bastel-Material. Ich habe es diesmal für weitere Papier-mâché-Schalen verwendet, da ich mit dem Seidenpapier nicht ganz zufrieden war.


Drei Lagen des Packpapieres (handtellergrosse Stücke) mit Kleistermasse und Pinsel in eine Schale (mit Cellophan innen ausgelegt) gestrichen und am Schluss getrocknete Blumen und Gräser hineingelegt und dick eingekleistert. Alles trocknen lassen. Sehen getrocknet besser aus als nur mit Seidenpapier. Wild hinein gelegt gefällt mir besser als ein geordnetes Muster...

Übersicht: 2014/05/schale-aus-papier-mit-blumenDie Schritt-für-Schritt-Anleitung für meine Pappmache-Schalen findest du hier: 2014/05/schale-aus-papier-mit-gräser


Alles Blumen aus dem Garten, für etwa eine Woche zwischen alten Katalogseiten gepresst. Für diese Schalen habe ich den tiefen Glasteller verwendet.



Was sind deine Erfahrungen mit Pappmache? 

Ich freue mich, wenn du mir einen Kommentar schreibst und demnächst wieder bei mir reinschaust! Du kannst den Blog auch abonnieren (oben rechts per e-mail) oder mich auf deine Leseliste setzen. Instagram: @schaeresteipapier