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Freitag, 29. Juni 2018

die Mixtur für Riesenseifenblasen im Test - bei hoi Berlin


Claudia von HOI BERLIN hat sich als Gästebeitrag von mir die Riesenseifenblasen ausgesucht und gleich ausprobiert. Die Zutaten zusammen zu bekommen, war mit Fairy Grün und Guarkernmehl etwas aufwendig, aber das Resultat sieht super aus, oder? 
Ihre Tochter hat auch die Bewegung/Schwung, den es braucht schon richtig gut drauf!

Jetzt merke ich gerade, das wir ja einen REGENBOGEN-Austausch gemacht haben!

Du möchtest noch mehr über das Selbermachen von Seifenblasen erfahren? Dann bitte hier entlang:  Teil 1 (Halter) - Teil 2 (Mix 1 und Schaumwolken)- Teil 3 (Riesenblasen)

Bildnachweis und ein herzliches Dankeschön an: Claudia Jucker, HOI BERLIN

Vielen Dank für deinen Besuch hier im Blog, über einen Kommentar freue ich mich immer!

Montag, 9. Februar 2015

Buch - Spielen, Bewegen, Selbermachen…und zusammen lachen



Im Internet hat sich in den letzten Jahren eine riesige Menge an Spiel-und Bastel-Anleitungen weltweit angesammelt. Schaut man genauer hin, sind es dann doch immer noch die altbewährten Ideen, die halt einfach top gestylt fotografiert werden. 

Bastelbücher mit schwarzweissen Strichzeichnungen mit Typewriter-Schrift und Ringbuchfassung verstauben dagegen in den Regalen.

Der atlantis-Verlag hat vor 5 Jahren Susanne Stöcklin-Meier zu ihrem 70. Geburtstag gebeten, eine Auswahl ihrer liebsten Bastel- und Spiel-Anleitungen (ab 1982) auszuwählen und hat von Patrick Lenz bunte und informative Illustrationen dazu zeichnen lassen. Der "Schatz" kommt in buntem Kleid daher und kann von uns neu entdeckt werden!


Das Orangenäffchen von Seite 196 musste ich sofort ausprobieren! 

Für wen ist es gedacht? Buchtipp für:
Lehrpersonen Kindergarten-Stufe, Hort-oder Krippenleiterinnen, Tagesmütter und natürlich auch für Eltern.

Titel, Autorin, Thema und Preis
Susanne Stöcklin-Meier; Spielen, Bewegen, Selbermachen…und zusammen lachen; mit Illustrationen von Patrick Lenz; Atlantis-Verlag, Zürich 2010

Für das Jubiläumsbuch zu ihrem 70. Geburtstag hat Susanne Stöcklin-Meier die besten und bewährtesten Spielideen aus ihrem Gesamtwerk ausgewählt und überarbeitet. Für Eltern ergänzt sie die Anleitungen mit Gedanken zu Bedeutung und Nachhaltigkeit einzelner Spielformen. Und für Kinder ist durch Patrick Lenz’ bunte Illustrationen auch ein Schaubuch entstanden, in dem sie unzählige Anregungen entdecken.

220 Seiten, gebunden, vierfarbig; CHF 29.80 / € (D) 17,90


Disclaimer: Ich habe vom Verlag ein Rezensions-Exemplar bekommen. Geschrieben habe ich 100% meine persönliche Meinung.

Hier geht es zur Bücher-Übersicht im Blog.

Freitag, 15. August 2014

Pflanzenfarben selber herstellen, Farben-Workshop


Mit den Gästebeitrag über essbaren Blumen hat es angefangen und ein weiteres gemeinsames Interesse von Pascale und mir stellen wir dir heute vor: Pflanzenfarbe selber herstellen und sie ausprobieren.
Im Frühjahr haben wir das Thema ziemlich bald nach unseren ersten mails über essbare Blüten diskutiert. Das Schicksal oder unsere Terminplaner meinten es gut mit uns und wir fanden einen Termin am Ende der Schulferien diesen August. Bis dahin haben wir beide dann Fachliteratur gewälzt. Letzten Donnerstag war es endlich an der Zeit für den Farben-Workshop. Unsere beiden Kinder (9+11 jährig) waren auch mit dabei. Das Abenteuer konnte beginnen...


Fotografiert hat in unserem provisorischen “Chaos”-Labor Carmen vom Blog ein Schweizer Garten: "Danke vielmals für die tollen Fotos liebe Carmen und dass Du es in unserem provisorischen Labor ausgehalten hast."

Der Workshop hat bei Pascale im Garten stattgefunden. Bei ihr wachsen viele der Färberpflanzen und wir hatten auch genügend Platz um uns auszubreiten.
Auf der Terrasse durfte alles vor sich hin tropfen und Farbspritzer im Rasen waren auch nicht schlimm*. 

*Gerade erholt sich der Rasen wieder von zwei verbrannten Stellen, die wir aus Versehen mit den heissen Pfannen rein gebrannt haben.

Vorbereitung:
- Recherche im Internet und auf pinterest (Natalie): shibori und dipdye
- Fachliteratur : Pflanzenfarben Werkstatt und Entdecke die Farben der Natur von Helena Arendt (auf beiden Blogs besprochen); Werkstatt Naturfarben und Lehm von Heinz Knierriemen und Martin Krampfer (bei Gartenkaut)

Material: 
Pflanzen aus dem Garten oder Pigmente aus der Apotheke. Tipp: Schau mal an Ostern bei den Grossverteilern oder in der Drogerie nach, da wird auch immer spezielles Färbepflanzenmaterial verkauft. Textilien und Aquarellpapier


Was es braucht:
- eine grosszügige Arbeitsfläche
- Kochplatten, alte Pfannen und Gläser mit Verschluss für die Säfte
- einen Wäscheständer für die Textilien und die angetrockneten Aquarelle


Auswahl der Pflanzen:
- Baumnuss Schalen (grün) >Braun
- Apfelrinde >Grün
- Rudbeckia (Gelb-Schwarz)>Grün
- Zwiebel (rot) Grün
- Rotkraut>Violett bis Blau
- Aronia (Apfelbeeren)>Altrosa
- Frauenmantel> Hellgrün
- Randen> Magenta
- Indigo-Pulver> intensives Blau (Ist ein Thema für sich und ohne die dritte Zutat, sowie korrekt gekocht, gibt es nur ein verwaschenes Jeansblau...)
- Krapp-Pulver > rostrot - (das Krapppulver wird im heissen Wasser aufgelöst)

Spannend, dass die gewonnene Farbe nicht immer der Pflanzenfarbe entspricht!




Wie es geht:
Die Blätter oder Blüten können direkt mit Wasser gekocht werden 15-60 min je nach Kraut. Die Rinden müssen kleingeschnitten werden. Randen und Rotkohl werden gehackt, gemixt und durch ein Stofftuch gedrückt.


Die Flaschen mit den fertigen Farbauszügen unbedingt sofort anschreiben und am Besten die Frucht oder das Blatt dazu legen. Nach Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Die Säfte halten sich da einige Tage. (Bild oben und unten: Apfelbaumrinde)

Textilien, die man mit Pflanzenfarbe behandelt, sollten vorher gebeizt werden (1h in Salzwasser kochen, Verhältnis 1:16). Die Stoffe dann einige Stunden im Farb-Sud liegen lassen, damit sie die Farbe optimal aufnehmen können. Zuverlässig und schnell (1h) sind Zwiebeln und Baumnusshüllen(grüne Schale aussen). Rotkraut (unten im Bild) und Randen waschen sich leicht wieder raus und die Farben kippen leicht von Violett ins Blau...


Angewandte Techniken: 
- shibori (abbinden, japanische Technik): kreisförmig geknüpft mit Gummibändern und Glasmurmeln* in der Mitte oder Kabelbinder mit zufälliger Faltung
- dip dye (teilweise eintauchen)

*Tipp von Dana Craft


Die Tücher sind im Nuss-Sud (kalt).


Aquarell
Aquarellmalen geht direkt mit den Farbauszügen. Einfach mit dem Pinsel rein und los geht's. Mit weisser Ölkreide und dann die gewonnene Farben grosszügig darüber aquarellieren. So entsteht eine Negativform.


Fazit von unserem ersten Pflanzenfarben-Workshop: 
Die Farben herstellen aus Pflanzen von und im Garten ist unkompliziert und das Aquarellieren damit macht Spass. Für das Färben der Textilien braucht es nochmals eine gründliche Recherche zum Fixieren der Farben. Die Farben wechseln während des Trocknungsvorgangs ihre Intensität. Violett (Rotkraut und Randen) ist sehr instabil.

Tipp mit Kindern: 
Mein Sohn ist 9 und Pascale’s Tochter 11 Jahre alt. Wir wollten sie dabei haben, damit sie sehen wie man mit relativ einfachen Mitteln selbst Farbe herstellen kann. Ob und wie viel sie sich beteiligen wollten, haben wir ihnen überlassen. Selber probieren, mithelfen, nur zu schauen oder was eigenes werkeln.
- Wichtig: Klare Sicherheitshinweise geben (mit Messer schnitzen, Wasser kochen).
- Mit den Farben malen können Kinder sobald sie einen Pinsel halten können, Kleidung entsprechend auswählen.
- Farben herstellen (kochen) kannst Du mit Kindern ab der 3.Klasse unter Aufsicht.

Wie geht es weiter mit den Pflanzenfarben?
Pascale und ihre Tochter machen Tinte aus den Farbsuden. Sie haben bereits erste erfolgreiche Schreibversuche gestartet. Ein Beitrag darüber folgt auf Pascale's Blog Gartenkraut.


Ich werde die Textilien weiterverarbeiten und nach besseren Fixierungsmöglichkeiten als nur mit Essig suchen. Die Ergebnisse bald hier auf dem Blog. Habe auch schon eine Idee für eine Bastelanleitung…

Ein herzliches Dankeschön an Carmen (einschweizerGarten) für’s Dabeisein und die schönen Bilder!

Vielen Dank für Dein Interesse, falls Du Fragen zum Thema hast. Mail uns doch einfach.

Grüess Natalie und Pascale

- Gästebeitrag von Pascale mit Essbaren Blumen
- Bericht über Pascal's Gartenkraut-Garten bei Carmen

Bildnachweis: ©  Carmen Sigrist-Scherrer, Pascale Treichler (Farbblatt), Natalie Kramer (Aquarelle) 2014

Ich würde mich  freuen, wenn du mir einen Kommentar schreibst und demnächst wieder bei mir reinschaust! Du kannst meinen Blog auch gerne auf deine Leseliste setzen oder per e-mail (oben rechts) abonnieren.

Freitag, 16. August 2013

Seifenblasen - Teil 2 - Flüssigkeit selber mischen


Im April haben wir ja schon mal selber Seifenblasen-Halter ausprobiert. Jetzt war endlich die Mischung dran und ich wollte unbedingt die Riesenseifenblasen ausprobieren. Da bei diesen sehr viel zusammenpassen muss, erwartete ich nicht, dass es im ersten Anlauf klappen würde. Wie der Seifenblasen-Test-Nachmittag bei meiner Mutter zuhause war, könnt ihr hier nachlesen:

Was es braucht: FLÜSSIGKEIT


- 1 Liter destilliertes Wasser (Grossverteiler, für Geräte gedacht)
- 1 Teelöffel Glyzerin (bekommt ihr in der Apotheke)
- 3 Esslöffel Spülmittel (was ihr verwendet oder der Profi-Tipp ist fairy grün)
- sauberes Mischgefäss und Ess-und Teelöffel

Wie es geht: Alle Zutaten abmessen, zusammenrühren, ins Blech giessen und warten bis es keinen Schaum mehr hat.
Noch besser: Die Mischung im Messbecher mind. 2 Stunden stehen lassen! oder über eine Nacht bis zu einer Woche!

Mit kleineren Kindern bitte aufpassen, dass sie die Flüssigkeit nicht einnehmen oder einatmen. Die Gefährlichkeit (Toxidität) ist gering, aber schleimhautreizend.

Was es auch noch braucht: HALTER


Unsere Auswahl:
- Alu-Draht 2mm oder El.Kabel plastifiziert zu Kreisen gebogen mit 15-20cm Durchmesser
- Baumwollschnur und Trinkhalme, so gross, dass sie ins Blech passen Anmerkung: die Grillschnur war zu dünn, besser Haushaltsschnur nehmen.
- Pet-Flasche 0.5 L , Boden abgeschnitten

- Grosse Suppenteller oder Backbleche

Standort: draussen wo es nass und schmierig werden darf. Am besten an einem bewölkten Tag ohne Wind ausprobieren.


Grillschnur (Baumwolle) und Trinkhalme


Mit 0.5L-PET-Flasche, Boden abgeschnitten
(Mit Frotte oder Socke unten drüber kriegt ihr einen Schaumschläger, ideal für mit jüngeren Kindern)


2mm-Alu-Blumendraht mit 20cm Durchmesser. In den ersten 5 Minuten.

Die Mischung hatte schnell zuviel Schaum und nach einer halben Stunde zuviel Bewegung, der Baumwollfaden hat nichts mehr aufgesogen. Also Versuch für diesen Tag abgebrochen. Meine Mutter ging dann schon mal rein die Kaffemaschine einstellen. Die Blasen sind leider sehr schnell geplatzt und nicht weit geflogen. Fazit: bei Wind muss die Mischung stärker sein und unbedingt ein dickeres Baumwollgarn nehmen.

Mein Sohn hat den Abbruch des Riesenblasen-Experiment nicht kommentiert, sondern sich einen Trinkhalm geschnappt und mal in die Mischung reingeblasen oder auch die Hände reingetaucht...




Beim reintragen vom Blech sind dann Schaumstücke weggeflogen und mussten eingefangen werden....



Die Riesenbasen kriegen wir in ein bis zwei weiteren Versuchen hin. Die Mischung und Halter für normale Seifenblasen machen wir ab sofort selber.

TIPP: MACHT ZWEI BLECHE. EINES FÜR DIE GROSSEN BLASEN, DORT NUR LANGSAM UND VORSICHTIG UND DAS ZWEITE STEHT ZUM AUSPROBIEREN BEREIT! LASST DORT DIE KINDER FREI AUSPROBIEREN.

Nachgelesen bei:
- Das Rezept ist aus dem Buch Schleckmäuler und Dreckspatzen, Werd-Verlag.
- Mollymoo hat auch Riesenseifenblasen gemacht mit ihrer Tochter zusammen mit Testbericht (engl.): http://mollymoo.ie/homemade-bubble-mix/. Sie verschenkt seither die Mischung im Glas mit einer tollen Etikette. Super Idee für ein Mitbringsel, oder? 
- Buch Raus ins Freie vom AT Verlag, Super sind die Seifenblasentipps!
(kommt nächsten Montag bei mir als Buchbesprechung)
- Teil 1 mit Tipp für Riesenseifenblasen in der Kommentarspalte von Herrn Anonym!
Den Halter werden wir das nächste Mal ausprobieren, den haben wir in Italien im Einsatz gesehen.

Merci für's reinschauen und ich freue mich immer über euren Kommentar!

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Herbstzeit - IGEL Basteleien


























Letzten Herbst war bei meinem Sohn im Kindergarten ein Igel (als Figur) 
zu Besuch und irgendwie fand er auch den Weg zu uns nach Hause. Auf 
google-Bilder "hedgehog" eingegeben und viele tolle Igel-Handarbeiten 
entdeckt. Die Arbeiten, die uns am besten gefallen haben, sind nach-
gearbeitet worden.

- mit Leimfarbe für's Fenster
- mit Eierkarton und Marronischalen oder Föhrengüggeli
- als Nadelkissen 
- als Puschel mit Filz

Ein Thema mit verschiedenen Techniken durchzuspielen macht Spass. 
Ich habe letzten Herbst wieder angefangen von Hand zu nähen und das 
Nadelkissen war noch das, aus der Schulzeit. Da kam mir der Igel gerade 
richtig. Ich habe die Vorlage selber gezeichnet. Hier geht es zum Original 
bei burda (für download anmelden):
 http://www.burdastyle.com/projects/hedgehog-pincushions
Ich habe zwei gemacht und jetzt habe ich einen Nadel-und ein Stecknadel-Igel....

Habt ihr auch ein IGELkissen? Was für selbstgemachte Igel habt ihr bei 
euch zuhause?Schreibt mir doch in den Kommentar euren link rein und 
erzählt mir etwas dazu oder mailt mir das Bild mit Infos an mit_schaersteipapier(at)gmx(dot)ch. 




















Die Igel müssen natürlich auch etwas essen und so wurden aus Stricklisl-
Schnüren und Filz Schnecken gebastelt, mit Schleimspur aus Klebestreifen 
natürlich! Die auch wieder essen müssen und Salat und Blumen bekommen 
haben und schon sind wieder zwei Nachmittage rum...




















Das ist meine Stricklisel. Der Fliegenpilz ist noch von meiner Grossmutter.














Merci für's reinschauen und ich freue mich immer über einen Kommentar 
und zeigt mir doch eure IGEL oder einfach eure Nadelkissen, bin neugierig! 

Bin aus den Ferien zurück. Ein paar Bilder davon am Montag im Blog. Im Moment stecke ich in Wäschebergen fest.