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Mittwoch, 7. Oktober 2015

kitchen science - Seife aus Rosskastanie


Wusstest du, das man aus Rosskastanie Seife machen kann? In der Frucht sind "Saponine" enthalten, die einen seifenartigen Schaum ergeben, wenn man sie mit Wasser vermischt. Ein einfaches und schnelles Kitchen Science-Experiment für im Herbst.

Was du dafür brauchst:
- frische Rosskastanien  (riechen sie faul, direkt auf den Kompost damit)
- leeres und sauberes Einmachglas mit Deckel
- Nussknacker
- Küchenmesser und Schneidebrett

Sicherheitshinweis: Nur unter Aufsicht eines Erwachsenen. Rosskastanien sind nicht essbar.


Wie es geht:
1. Die Schale mit dem Nussknacker aufbrechen und die Kastanie schälen.
2. Vorsichtig in kleine Stücke schneiden.
3. Die Stücke in das Glas geben und mit Wasser auffüllen. (Für das kleine Glas hat eine grosse Rosskastanie gereicht.) Deckel drauf und kräftig schütteln. Das Wasser löst so die Saponine raus.
4. Das Seifenwasser ist fertig! Mit dem Schaum kannst du dir jetzt die Hände waschen.

Anmerkung: Unsere Seife hat eine Woche gehalten. Ich habe am zweiten Tag mal die Kastanienstücke rausgefischt. Für den Gebrauch einfach vorher kurz geschüttelt. Nach einer Woche hat dann leider ein vergessenes kleines Schalenstück angefangen zu schimmeln.


Gewusst? Die Rosskastanie (Aesculus) gehört zu den Seifenbaumgewächen. Die Frucht enthält Saponine (lat. sapo für Seife), die sich mit Wasser rauslösen lassen. Die Rosskastanien sind für Pferde, nicht aber für Menschen geniessbar.

Die Rosskastanie hat noch einen zweiten Trick auf Lager, davon bald mehr...

Tipp: Eine selbstgemachte Raffel für die Kastanieseife gibt's im Buch von Felix Immler: Outdoor mit dem Taschenmesser


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