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Freitag, 10. April 2020

Kitchen Science - das Gänseblümchen wird blau und die Primel rot


Kitchen Science-Idee für den Freitag: 

Gänseblümchen und Primeln Rot und Blau einfärben mit Lebensmittelfarbe.

Du brauchst dafür 2-3 kleine Gläschen, ca. 11 Gäseblümchen und 7 wild versämte gelbe Primeln von der Wiese hinterm Haus, sowie Lebensmittelfarbe in Blau und Rot. 
Alternativ dazu kannst du auch bunte Tinte nehmen. Dann einfach sehr gut aufpassen, dass nichts verschüttet.


In die Gläschen unverdünnte Lebensmittelfarbe geben (ca. 5-mm hoch) und die Blumen reinstellen und kontrollieren, dass alle in der Flüssigkeit stehen.

Jetzt beginnt das Beobachten. Wer mag kann auch ein Zeit-journal dazu führen oder Fotobegeisterte einen Zeitraffer....

Die Fotos sind nach ca. 1 Stunde entstanden.


Die Primeln halten nicht lange durch, dafür kann man bei ihnen in den ersten zwei Stunden wunderschön die Adern in den Blütenblättern erkennen...


Nicht alle Blumen haben die Farbe gleich gut aufgesogen. Bei manchen ist gar nichts passiert...

Hier unten siehst du zwei Gänseblümchen eine Nacht später. Das eine Knallrot durchgefärbt, beim Blauen ist nichts mehr passiert...


Hinweis: Lebensmittelfarbe ist ein Lebensmittelzusatzstoff. Ich backe nicht damit, sondern verwende die Farbe nur als Tinte für Kitchen Science-Experimente, da sie eine gute Konsistenz haben und farbstark sind. 
Zu kaufen gibt es ein Farbenset bei den Patisserie-Artikeln. Beim Grossverteiler für ca. CHF 15.- für vier Farben.

Hier gehts zur Übersicht mit allen Experimenten im Blog: 

Bildnachweis: Bild 1 und 3 und 4, Thomas Güntensperger

Danke fürs reinschauen und ich freue mich immer über einen Kommentar!

Donnerstag, 22. Juni 2017

Sunprint - das Sommer-Fotostudio für draussen


Brauchst du noch eine Idee für einen sonnigen Sommertag zu Hause, wenn es nicht schon wieder in die Badi gehen soll? Wir haben letzten Sonntag Sunprints ausprobiert. Das speziell beschichtete Fotopapier braucht nur Sonnenlicht, Wasser und deine Kreativität! 

Mittwoch, 31. Mai 2017

Gästebeitrag: Wir machen die Welt bunt...mit einer Farbzauberbox

Heute gibt es einen Gästebeitrag von Nica vom Blog basteln malen Kuchen backen:

Hallo zusammen, ich freu mich, dass ich heute hier auf diesem wundervollen Blog, bei Natalie zu Gast sein darf.


 Ich beschäftige mich zur Zeit gerade etwas mit Farbe und Licht. Und da dachte ich mir, wir bauen heute so eine Farbzauberbox, bei welchem ihr farbige Folien vorne rein schieben könnt, um mal die Welt in einer anderen Farbe zu sehen.

Sonntag, 8. Januar 2017

Frozen bubbles



Am Freitagmorgen sind wir vor Sonnenaufgang auf den Balkon raus und haben bei -2°C Seifenblasen gemacht. Diese frieren bei den eisigen Temperaturen ein und lassen sich sehr schön fotografieren.

Sonntag, 19. Januar 2014

Das Sultaninen U-Boot


Mit zwei der Zutaten für den Dreikönigskuchen (Hefe und Sultanien) kann man witzige Experimente machen. Hier wird nun mit Hilfe von Kohlensäure ein Sultaninen U-Boot zum Auftauchen gebracht.

Was du brauchst:


- Glas mit kohlensäurehaltigem Wasser
- getrocknete Sultaninen oder Rosinen

Tipp: Wenn du zu viele rein tust, kleben sie aneinander und keine davon steigt auf.
4-6 sind für ein 3dl-Glas ideal.


Wie es geht:


1. Lass die Sultaninen auf den Grund des Glases sinken und warte ab, was passiert.


2. Beobachte genau. Die Sultaninen bekommen immer mehr Bläschen rundherum...mal näher ran zoomen...


...und steigen dann an die Oberfläche, wo sie kürzer oder länger verweilen...


...um dann wieder zum Grund zu sinken.


Etwas später steigen sie wieder hoch.

Erklärung: Die Sultaninen sind schwerer als das Wasser und können deshalb nicht von alleine schwimmen. Dafür brauchen sie die Hilfe der Gasbläschen (Kohlensäure*). Die sammeln sich an der rauhen Oberfläche der Sultaninen und wenn es genügend hat, ziehen sie die getrocknete Beeren mit sich nach oben (das Gas ist leichter als Wasser). An der Oberfläche platzen die Gasbläschen und die Beeren sinken wieder auf den Grund. Das geht so lange gut, bis es nicht mehr genügend Kohlensäure im Wasser hat.

Bei unseren Versuchen gab es zwei (flache) Beeren, die oben geblieben sind, da es unter ihnen genügend Gasbläschen gab und diese unter den Beeren nicht platzen konnten. 
*ganz korrekt: Kohlendioxid


...noch näher ran...Makro-Aufnahmen der "U-Boote" 


Weitere Kitchen Science -Experimente findest du hier:

Merci für's reinschauen und ich freue mich immer über deinen Kommentar!). 

Sonntag, 12. Januar 2014

Der Hefe-Ballon


Mit zwei der Zutaten für den Dreikönigskuchen (Hefe und Sultanien) kann man witzige Experimente machen. Hier wird erstmal mit Hilfe der Hefe ein Ballon, wie von Geisterhand, aufgeblasen. 

Was du brauchst:

- frische Hefe ca. 10g
- 1 TL Zucker
- lauwarmes Wasser (30°C)
- PET-Flasche 0,5 L
- Luftballon
(Das Gummiband im Bild brauchte es dann nicht, der Luftballon hat gut alleine gehalten)

Wie es geht:

1. Fülle die Hefe und den Zucker in die Flasche und schütte ca. 1dl lauwarmes Wasser hinein.
2. Stülpe den Luftballon über den Flaschenhals.
3. Die Anfangszeit merken oder aufschreiben.


3. Jetzt heisst es beobachten und warten.......


Nach 55 Minuten hat sich der Ballon schon so gefüllt, dass er von alleine steht.


Nach zwei Stunden ist der Ballon doppelt so gross geworden. 

Erklärung: Die Hefepilze brauchen zum Aufgehen vor allem Zucker und Wasser. Optimales Wachstum ist bei ca. 30°C für 2 Stunden. Bei der Gärung entstehen die Gase Kohlenstoffdioxid und Ethanol und wollen sich ausdehnen. Da der Luftballon die Flasche aber luftdicht abschliesst, kann das Gas nicht einfach entweichen. Der Luftballon ist, anders als die Flasche, elastisch und gibt den Gasen Raum.


Weitere Kitchen Science -Experimente findest du hier:

Merci für's reinschauen und ich freue mich immer über deinen Kommentar!

Samstag, 28. Dezember 2013

mit Kindern - Polarforscher zu Hause sein


Das Polarforscher-Labor auf dem Balkon ist wieder eingerichtet. Der Joghurtbecher dieses Mal mit blau eingefärbtem Wasser und beim Thermometer ist über den Sommer noch mehr Farbe abgeblättert. Ein neuer Stock rein und nach ein paar Tagen, war es das erste Mal durchgefroren. 



Morgens um 8h 0°C. Tipp: Hilfreich bei Diskussionen ob Kappe und Handschuhe angezogen werden müssen.


Ein paar Tage später die Farbklumpen-Variante.


Makroaufnahme

Wir haben letzten Winter schon einige Eis-Experimente gemacht. Hier geht's zum farbigen Eis - ein eiskaltes Händchen und Eingefrorenes.

Auf den Weg zum Bus, zurück vom Einkaufen gibt es auch im Winter Spannendes am Wegrand zu entdecken.


Pfaffenhütchen (Makroaufnahme). Die Frucht ist giftig, aber wundeschön. Pink und Orange...



Die Schneeflocken sind leider kleiner und nicht vollständig wie letztes Mal


Reif auf Blättern, im Schatten bis am Abend anzutreffen.


Hainbuche ist besonders schön mit Reif.



Blick übers Tobel beim Eindunkeln.


Merci für's reinschauen und ich freue mich immer über deinen Kommentar!

Freitag, 23. August 2013

In der Küche bricht ein Vulkan aus


Von der Dino-Geburtstagsparty gibt es jetzt noch die Anleitung zum Vulkan, der ausbricht. Das ist eines der bekanntesten Kitchen Science -Projekte überhaupt. Am einfachsten in einem Sandkasten machen. Für zu Hause kann auch ein Vulkan gebastelt werden aus papier mâché, Gips oder Salzteig. 


Was es für den VULKAN braucht :
- Deckel und Flasche, leer und sauber ausgewaschen 
von Waschmittel oder vergleichbar 
- Malerabdeckband
- Zeitungs- und Packpapier
- Leim: Weissleim oder Tapentenkleister
- Vogelsand

- Pinsel und Glas

VULKANKRATER, Innenleben


Wir haben für den Behälter den Deckel einer Waschmittelflasche genommen. Für den kleinen Vulkan in einen Joghurtbecher eingepasst.


Für den grossen einfach umgedreht in die Flasche gestellt und angeklebt.

VULKAN, das Äussere


1. Die Behälter werden mit Zeitungspapier eingepackt und mit Malerabdeckband spiralförmig festgeklebt. Die Deckel temporär ausgestopft. 
2. Packpapier in Stücke reissen und mit Weissleim und Pinsel ankleben. Rand oben gut anpassen.
3. Trocknen lassen. 


4. Den ganzen Vulkan mit Leim einpinseln und Sand darüber streuen.
5. Trocknen lassen. Pinsel gut auswaschen. Pfropfen entfernen. Auf grosse Teller oder Serviertablett stellen, den etwas Sand fällt immer ab.



Was es für die LAVA braucht:


- 1 Beutel Backpulver (15g) oder Natron (5g)*
- Lebensmittelfarbe
- Essig
- kleines Glas mit Deckel

Wie es geht:


1. Das ganze Backpulver in die Krateröffnung (Deckel) leeren.


2. Im Glas Essig und Lebensmittelfarbe mischen und bei geschlossenem Deckel gut schütteln.
3. Etwas davon in die Öffnung giessen.


4. Die Lava brodelt und der Vulkan bricht schäumend aus!



Ihr könnt es 2-3x machen bis das Pulver nicht mehr reagiert.


Das Experiment mit Natron: 

 





Ein Blick in den Krater.....

Was passiert da? und Was ist der Unterschied von Backpulver zu Natron?

- Mischt man Backpulver und Essig setzt man eine Säure (Essig) -Base (Backpulver)-Reaktion in Gang. Es fängt an zu schäumen und zu sprudeln, dabei entsteht das Gas Kohlendioxid und Wasser. 

- *Natron (Soda) Natriumhydrogencarbonat ist im englisch sprachlichen Raum gebräuchlicher als unser Backpulver. Es kann als Backtriebmittel verwendet werden, bindet Flüssigkeit, macht das Fondue locker und enthärtet Kaffeewasser - Angaben von Natron-Verpackung/Coop.
Das bei uns erhältliche Backpulver enthält neben Diphosphat, Natron und Maisstärke.
. Beim backen entsteht auch Kohlendioxid und somit ein luftiger Kuchen.....

Für den Vulkan kann man beides verwenden! Bei unseren Versuchen hat das Backpulver grössere Blasen gemacht und das Natron alleine hat schneller reagiert und ist besser "geflossen".

Merci für's reinschauen und ich freue mich immer über euren Kommentar!