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Sonntag, 23. Oktober 2016

Eine Asthälfte voller Beeren - unterwegs im Herbst


Den Ast habe ich zu Beginn der Wanderung gefunden und er hat sich dann rasch mit Fundstücken gefüllt:
Moos, Blätter, getrocknete Blumen und Hagebutten. Diese stechen mit ihrem knalligen Rot aus allem heraus.


Spannendes Muster: Die Wege der Käfer unter der Rinde freigelegt. 


Feines Moos auf den Ästen der Lärche.


Wie ein fragiles Mobile. Beim nächsten Wind fliegen sie davon...


Ardez, Unterengadin 13.10.2016

Herzlichen Dank für deinen Besuch hier bei schaeresteipapier

Über einen Kommentar freue ich mich immer!

Freitag, 14. März 2014

Tierspuren


Von wem sind wohl diese Spuren? Lange Ohren hat der Hüpfer sicher, aber ist es ein Wildkaninchen oder ein Feldhase? Genau für solche Fragen habe ich mir im Engadin einen Naturführer gekauft. Die Wahl fiel auf das Buch Tierspuren von Martin Lausser im GU-Verlag. 



Das Trittsiegel wird wohl von einem Wildkaninchen sein.


Am Flussufer sind diverse Spuren zu entdecken: Wildspuren, von der Brücke aus nicht genau zu erkennen, ob Reh-, Rot-oder Damwild.


Die Spuren von rechts unten nach links oben sind von einem grossen Hund. Warum ich das weiss? Na ja, ich habe im dabei zugeschaut....


Zu Hause habe ich in meinen Waldschätzen gekramt und 4 Federn herausgesucht:
Links sieht es nach Mäusebussard-Federn aus. Die schwarze Feder in der Mitte ist von einer Rabenkrähe und daneben von einer Eule. Eher Waldkauz, als Uhu denke ich. Gefunden auf dem Käferberg in Zürich.

Sich die Fundorte vermerken und auf Naturbeobachtungs-Plattformen nachforschen kann auch weiterhelfen. Dort kann man dann auch Tierarten ausschliessen, die gar nicht dort beheimatet sind. Spannende Detektiv-Arbeit, oder?


Makro-Aufnahme der Eulen-Feder


Ist diese Feder von einem Mäusebussard oder gehört sie zu einer Elster oder einem dritten Vogel?


Wer hat hier geknabbert? Beim Zapfen nicht eindeutig ist es bei der Haselnuss eine Waldmaus gewesen.


Tipps und Empfehlungen von Tierspuren-Detektiven sind herzlich willkommen!



Ich freue mich, wenn du demnächst wieder bei mir reinschaust und mir einen Kommentar schreibst!

Montag, 10. Februar 2014

Buch - Natur erleben- App


Aus dem Haupt Verlag-Katalog habe ich mir nicht das Buch, sondern die App ausgesucht. 
Natur erleben heisst sie. Was ist das für ein Vogel? Wie heisst diese Blume? Wäre doch praktisch, das auf dem smartphone mit dabei zu haben, oder?

Titel, Autor, Verlag, Erscheinungsdatum
Natur erleben,  Andreas Jaun (Tiere) und Rita Lüder (Pflanzen), Haupt Verlag AG 2012

Inhalt, Thema
digitales Tier-und Pflanzenlexikon; Lebensräume - Bestimmen - Mein Feldbuch - Quiz -Glossar. Auf der Wiese, im Wald, am Fluss und See, im Gebirge, in der Stadt, an der Küste immer je Tiere und Pflanzen. Alphabetisch die Tiere mit kleinem Bild, Name deutsch und latein, man könnte ein Foto hinzufügen, Wissenswertes zum Tier nachlesen. Verlinkung zu wikipedia und zu naturIgucker.net

Erster Eindruck
TOP: Die Vögel mit dem Gezwitscher. Leider nicht von allen. Mühsam: Der Spatz ist nicht zu finden, nur der Haussperling. Anpassung an schweizer Begriffe wäre toll!
ZU WENIG: Viele Blumen, kaum Bäume. Pro Lebensraum sind es zu wenig Portraits! Potential hat das Feldbuch (Backup gewährleistet?). 

Für wen ist es geschrieben/ gedacht?
Für Eltern; Kinder mit eigenem smartphone ab der Oberstufe. Wer bei naturIgucker.net ist, kann es mit der App verbinden.

Wie sind die Anleitungen konzipiert?
Suche entweder über Lebensräume oder alphabetisch, Tiere und Pflanzen separat. Erkennen über die kleinen Portraitbilder als Hilfe. Quiz ist witzig als Einstiegsjoker.

Angaben zu AutorIn und FotografIn
Autoren: Andreas Jaun (Tiere: Bestimmugsschlüssel und Fotos) und Rita Lüder (Pflanzen: Bestimmugsschlüssel, Illustrationen und Fotos)
Copyright 2012 Haupt Verlag AG

Umfang und Preis
i-tunes: App-store, erfordert iOS 5.0 oder neuer, 1.7.2013, 4+, CHF 6.00
Bei meinem iphone 4S belegt die App 400MB, Datenzugriff ohne Netztverbindung möglich.
Wenn man in eine bestimmte Region geht, mehr dazu laden zu können, denn die 300 Tiere und 200 Pflanzen sind zu wenig, da ja damit 7 Bereiche abgedeckt sind. Menuführung verbessern, damit die verschiedenen Listen kompatibel zu einander werden. Für CHF 6.00 erwarte ich persönlich mehr "Material" und regelmässig gratis Updates.

Mein Lieblings-Projekt
- die Vogelstimmen mit dabei haben...

App-Tipp für:
Naturbegeisterte Eltern und Kinder ab Oberstufe mit smartphones. Die App ersetzt das vor Ort gekaufte Lexikon in Buchform (noch) nicht. 

(Disclaimer: Ich habe vom Verlag ein Rezensions-Exemplar bekommen. Geschrieben habe ich 100% meine persönliche Meinung.)

Merci für's reinschauen und ich freue mich immer über deinen Kommentar!