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Donnerstag, 8. September 2016

7 Ideen für...Sternengucker


Eine klare Septembernacht ist geradezu eine Einladung, den Mond und die Sterne am Himmel zu beobachten. Diese Woche "hängt" der Mond schon früh am Westhimmel. 
Für dich habe ich aus dem Blog folgendes zusammengetragen:

1. Eine Leuchte machen mit dem Sternzeichen deines Kindes (mit der Müeslibox)
2. Das Mond-Notizheft, um die Beobachtungen zu notieren
3. Die Mond-und Sternenleuchte fürs Kinderzimmer (Karton und Plakatfarbe)
4. Die Planetenanhänger für deinen Schlüsselbund (Fimo und Holzperlen)
5. Der Komet auf seiner Umlaufbahn (Upcycling mit PET-Flasche) 
6. Unterwegs: Spielplatz mit Rakete, Planetenwege (Tipps für die Region Zürich)
7. Ein Versuch den Mond und die Sterne fotografieren

www.schaeresteipapier.ch
Schreib mir doch einen Kommentar, wenn's dir gefallen hat! 

Sonntag, 19. Juni 2016

Bunt ist die Welt - Blütenblätter


Im Übergang vom Frühling zum Sommer lohnt es sich, zwischendurch einen Blick auf den Boden zu werfen. Die pinken Kastanienblüten sind doch ein farbenfrohes Konfetti der Natur, oder?


Die Blütenblätter der weissen Rispenspiere bedecken den Boden fast komplett und sind bei näherer Betrachtung nicht nur Weiss, sondern auch Zartrosa und Lachsfarben.


Unsere Entdeckung diesen Frühling für in den Salat: Die Blüten vom Bohnenkraut mit ihrem Aroma, dass an Pfeffer erinnert.


Eine Kindheitserinnerung: In der Wiese liegen und an der Kleeblüte nuckeln und Ausschau halten nach dem vierblättrigen Kleeblatt. Heute reicht es für ein Bild im Vorbeigehen auf dem Weg zur Spielwiese...


Beim Anblick der Brombeerblüten, gibt's die Vorfreude auf das "Ergebnis" im Spätsommer. 

Anmerkung: Essbare Blüten sind was Leckeres. Ich informiere mich aber immer  sorgfältig, ob sie auch wirklich essbar sind. Sonst lassen wir es.

Verlinkt zu Lotta's Bunt ist die Welt Nr. 77

Sonntag, 28. Februar 2016

better blogging - einen Tulpenstrauss fotografieren


Heute gibt es wieder mal Hintergrundinfo zum Blog und Tipps, wie du dich im Fotografieren verbessern kannst. Diese wunderschönen, langstieligen Tulpen werden uns als Motiv durch den Beitrag begleiten.

1. Foto-Session
Fotografiere, was dir gefällt und du gerne zeigen möchtest. Rücke es ins bestmögliche Licht und probiere verschiedene Bildkompositionen aus.



Hier habe ich dir meine "Blattkopie" zusammengestellt. 28 Bilder habe ich vom Tulpenstrauss gemacht. Der Hintergrund ist die Türe mit Fries in unserem Wohnzimmer. Das Tageslicht kommt von rechts, 11 Uhr. 


Der Strauss steht auf einem Hocker und ich habe mit Stativ und dem iphone 6 fotografiert. Zuerst den ganzen Strauss langsam 360° gedreht und auf dem Display geschaut, was gut aussehen könnte. 
Verschiedenes ausprobiert: alles geschlossenen Blüten -  eine offene Tulpe -  Tiefenwirkung mit Unschärfe - von links sich ins Bild streckend - der Stempel der Tulpe 
Auf dem Display auf ein spannendes Detail scharf gestellt.

2. Auswahl und Bearbeitung der Fotos
 Was zeige ich meinen Leserinnen? Die erste Wahl fiel auf das "Trio, mit der kleinen links", das ich auf Instagram gezeigt habe. Mit einem Filter bearbeitet. Ich verwende gerne die Filter von Instagram, der App "ABM" und neu "Colorstory" von abeautifulmess. 

 Das zweite Bild auf IG zeigt das Innere der Tulpe mit diesem wunderschönen Farbverlauf...


Mit Filtern muss man aufpassen, damit das Bild nicht zu übertrieben wirkt. Je nach Lichverhältnissen reicht auch schon eine "Tonwertkorrektur" im Bildbearbeitungsprogramm. Ich arbeite mit Photoshop. Klar zahle ich dafür ein Montatsabo, aber ich bin dafür schnell und benutze es auch beruflich. 
Das Titelbild des Tulpenstrausses ist übrigens nur zugeschnitten und mit dem Blog-Schriftzug versehen.
  
3. Verwendung des Bildes als Titel mit Schriftzug
Für die Serie "mit allen Sinnen" bin ich momentan auf Motiv-Suche für den Frühling. Könnten ich die Tulpen für das neue Titelbild und für den Button verwenden? Ich habe das Motiv mit verschiedenen Filter bearbeitet und das Wort "Frühling" reingeschrieben. Das mache ich mit der App "ABM" oder im Photoshop. Ist die Schriftart für den Frühling "Schnürlischrift" oder eher eine klassische Schrift à la Baskerville?



4. Das Motiv aus einen ungewohnten Blickwinkel zeigen.
Abends kommt die Wintersonne jetzt bis in den hintersten Winkel der Wohnung und das Schattenspiel der Tulpen hat mir gut gefallen.


5. Zeige ein Bild nur dreimal hintereinander
Sonst verleidet einem auch das tollste Motiv. Die Regel habe ich mit meinen Leserinnen, die mich auf IG und im Blog abonniert haben jetzt erreicht :-)

Zusammengefasst: Wichtig ist, dass man deine Freunde am Fotografieren spürt! Es lohnt sich eine Ecke in der Wohnung zu finden, die du als Fotostudio verwenden kannst. Foto-, Graukarton und ein Holzbrett leisten mir dabei gute Dienste. Bei Tageslicht fotografieren! Lerne deine Kamera kennen und probiere verschiedene Bildbearbeitungsprogramme aus. Finde eines, dass deinen Bedürfnissen entspricht. 


Herzlichen Dank für deinen Besuch hier bei schaeresteipapier. Über einen Kommentar freue ich mich immer. Verpasse keinen Beitrag mehr und setzt den Blog doch auf deine Leseliste.

Freitag, 16. Oktober 2015

better blogging - den Sternenhimmel fotografieren


Was hat dieses Bild mit dem Sternenhimmel zu tun und wieso fotografiere ich mit einem Bastel-Blog den Superbloodmoon? 
Von Anfang an: Wir sind eine Sternengucker-Familie und für den September habe ich in unserem Foto-Archiv ein Bild vom Mond oder Sternenhimmel gesucht...und nicht gefunden. 
Wie fotografiert man den das? Bisher einfach in dem Himmel geschaut.

Recherchiert und am nächsten Abend ohne Wolken am Himmel, sich mit Stativ und Kameras (iphone 6 und Canon G7X) auf dem Balkon postiert. 
Das Ergebnis siehst du unten und den Beitrag findest du hier:


Diese beiden Bilder sind mit der Canon G7X fotografiert. Beim iphone reicht leider der digitale Zoom nicht aus, um den Mond heranzuholen, obwohl ich mit der camera+-App manuell die Belichtung-und Blendezeiten einstellen kann. Beim Nachlesen über mögliche Apps habe ich dann die NightCap Pro entdeckt. Damit sollte es möglich sein, den Sternenverlauf nach zu zeichnen....
Wieder gewartet auf eine sternenklare Nacht und auf dem Balkon alles eingerichtet. In der Zwischenzeit waren die neuen Häuser unterhalb bezogen worden und mit der Treppenhaus-Beleuchtung könnte man problemlos nachts draussen Fussball spielen! Aber nicht den Sternenhimmel mit Langzeit-Belichtung aufnehmen. Was jetzt?
Alles wieder reingetragen und überlegt, ob mit der neuen App auch Bilder möglich wären, die mit der Taschenlampe "geschrieben" sind. Eine Taschenlampe geholt und ausprobiert. Die war viel zu hell, aber vielleicht zwei Glow-in-Dark-Sticks? Perfekt!!! Wir sind dann mit ihnen durch das dunkle Wohnzimmer "getanzt" und haben es aufgenommen und über das Ergebnis gestaunt!


Wäre doch was für an Halloween, oder? Aber es darf nur einer auf's Mal "tanzen", sonst verpasst ihr euch noch versehentlich eine....
Was es braucht: iphone mit Stativ oder mini ipad mit klappbarer Hülle, die App NightCap Pro (Aufnahmefunktion: light trails) und Glow-in-the-Dark-Sticks.

Am Besten zu Zweit: Einer nimmt auf und der andere zeichnet die farbigen Kreise in die Luft oder knapp über dem Boden.


Mit der Recherche für eine gute Homepage für Sternengucker und beim Nachschauen, wann der nächste Vollmond sein wird, bin ich auf den Hinweis gestossen, dass bald ein Superbloodmoon (28.9.15) sein wird, von Sonntags- auf Montagmorgen um 5h früh. Das habe ich mir nicht entgehen lassen und das Ergebnis kannst du hier nachlesen: Der Mond in bunten Rottönen


Für eine Aufnahme des Sternenverlaufs könnten auch die frühen Morgenstunden in Frage kommen. Bei der Mondfinsternis war es eigentlich genügend finster...Hoffe es hat keine Frühaufsteher oder dann halt in den nächsten Ferien...

Fazit: Mit dem Wunsch gute, eigene Bilder vom Mond und den Sternen zu bekommen, habe ich den roten Mond erwischt, eine unterhaltsame Spiel-/Fotoidee für abends durch Zufall entdeckt und noch etwas. Da ich mich endlich mal ersthaft mit der camera+-App beschäftigt habe, sind die Dämmerungsaufnahmen der Laternen, Spukhäuser und dem Kastanienexperiment viel besser geworden, oder?


Das macht für mich bloggen aus! Nicht stehen belieben, immer besser werden. Neues ausprobieren, Fehler machen, zufällig was Tolles dabei entdecken und natürlich seine Leser darüber auf dem Laufenden halten...

Ich möchte mich auch wieder mal ganz herzlich bei meinem Mann und Sohn bedanken, die das alles immer mitmachen und mich dabei unterstützen!


Ich würde mich  freuen, wenn du mir einen Kommentar schreibst und demnächst wieder bei mir reinschaust! Du kannst meinen Blog auch gerne auf deine Leseliste setzen oder per e-mail (oben rechts) abonnieren.

Montag, 6. April 2015

Rund um den Chatzensee...


Komm mit auf einen Rundgang um den Chatzensee. Am Freitag haben wir das trockene und sonnige Wetter genutzt dafür. Gestartet sind wir beim Gut und den Hügel rauf gab es eine hellgrüne Wiese mit den noch winterlich kargen alten Obstbäumen.


Es sind eigentlich zwei Seen, wobei der untere nicht zugänglich ist und weite Strecken um den See unter Naturschutz stehen.


Das Feld ist geflügt und es ist angesät.


Die Birken stehen im Flachmoor und nach dem vielen Regen gibt es grosse Wasserlachen.


Der Kiosk in der Badi hatte offen und am Seeufer haben wir noch den Enten und Taucherli zugeschaut. 


Den Ausgangspunkt wieder im Blickfeld.


Die Wasseroberfläche ist sehr ruhig...schöne Spiegelungen.


Direkt am Autobahnzubringer gibt es diese schöne Aussicht zu geniessen. Bemerken das die Autofahrer wohl?


Hier noch ein Tipp für Rosen-Besitzer


Der Katzensee liegt zwischen Zürich-Affoltern und Regensdorf. Der Seerundgang dauert ca. 1 Stunde. 20 Minuten von den S-Bahn-Stationen entfernt; sehr beschränkte Parkplatzmöglichkeiten rund um den See.

Was gibt es bei dir in der Nähe für Ausflugsziele? Euren liebsten Rundgang? 

Ich würde mich  freuen, wenn du mir einen Kommentar schreibst und demnächst wieder bei mir reinschaust! Du kannst meinen Blog auch gerne auf deine Leseliste setzen oder per e-mail (oben rechts) abonnieren.

Donnerstag, 27. März 2014

better blogging - Fotografieren unterwegs


Ich fotografiere gerne, wenn ich unterwegs bin. Das muss nicht auf Reisen sein, Arbeitsweg, am Einkaufen, mit der Familie auf Tour. Das iphone ist eigentlich immer griffbereit und die 5 Minuten, die es braucht, nehme ich mir. Stichworte: Unterwegs, Zufall, Bildkomposition. Ich zeige dir das am Besten an ein paar Beispielen:


Strahlend schönes Wetter, fantastischer Schattenwurf, Detailauschnitt Naturstein behauen; Sockelfries eines Gebäudes; ETH Zentrum Zürich, mit einem typischen "Baum ist auch Fahrradständer".

 

Zu Besuch, so einen dichten Schneeglöckchenteppich habe ich selten gesehen, nochmals raus und Fotos gemacht. Aufpassen: Der Auto-Focus ist eigenwillig und stellt gerne auf hinten scharf. 10-20 Aufnahmen machen.


Diese Litfass-Säule hat mich über die Strasse hinweg "angeschaut". Zufallskunst, Papierschnipsel...ETH Zentrum Zürich, 3 Minuten vor den Aufnahmen beim Hauptgebäude oben. Das Wetter und meine Foto-Stimmung haben da auch super zusammen gepasst.

Und damit du bis hier unten liest, habe ich das Rätsel was das auf dem Titelbild wohl ist, erst hier unten aufgelöst. 

Probiere es doch auch mal aus! Am besten am selben Tag durchschauen und raus löschen was daneben ging. So habe ich immer einen Vorrat an Bildern... Das Foto von der Tramhaltestelle (Titelbild letzter Beitrag better blogging) ist auch so entstanden. 
Ich fotografiere am liebsten mit Display und ausgestrecktem Arm. Den Bildausschnitt habe ich schon vorher "entdeckt" und muss ihn dann nur noch einfangen. Das braucht Übung, aber irgendwann macht es KLICK.

Fotografierst du lieber mit Sucher und Spiegelreflex-Kamera?

Bilder: iphone 4S, layout-frame abeautifulmess-App

Apropos a-beautiful-mess: Lesetipp 2014/03/on-young-industries

Aktuell: Bei mir gibt es seit Dienstag auch "graue" Bilder beim Hochladen.Habe von Safari auf Chrome gewechselt und die Bilder auf google drive geladen und bei google+ die Bildverbesserung ausgeschalten. Jetzt geht es wieder. Bei Oliver von 5202 gibt es eine gute Erläuterung dazu: 5202.de/2013/09/blogger-grauen-hintergrund-verpixelte


Ich freue mich, wenn du demnächst wieder bei mir reinschaust und mir einen Kommentar schreibst

Freitag, 5. April 2013

Das weisse Huhn und warum es ein Zelt braucht


Das weisse Huhn (Eierwärmer) braucht ein Zelt und zwar ein ganz bestimmtes. 
Ich fotografiere für den Blog in letzter Zeit viel im Wohnzimmer auf einer weissen Kommode (Ich mag die Kante im Bild). Dem weissen Huhn hat das gar nicht gepasst und es war entweder nach der Bildbearbeitung zu blass oder zu grell. Wieder einmal Zeit mein Fotobuch von Heidi Adnum: the crafters guide to taking great photos aus dem Regal zu nehmen und endlich das Lichtzelt nach zu bauen.

Was es dafür braucht:
- Kartonschachtel mind. 35x40x25cm
- weisses Papier oder weisse Klebefolie um die Schachtel innen weiss auszukleiden, falls die Schachtel aus braunem Karton ist.
- transparentes Papier (Pauspapier, Backpapier, Seidenpapier...)
- schneeweisse Papierrolle als "unendlicher" Hintergrund
- Bleistift, Schneidematte und -lineal, Japanmesser, Malerklebeband

Wie es geht:

1. Bei der Kartonschachtel oben und seitlich möglichst grosse Flächen rausschneiden. Oben zur Rückwand auf die ganze Länge einen Schlitz schneiden (für die Papierrolle).
2. Mit der weissen Klebefolie die seitlichen Kartonstücke innen weiss abkleben. Transparentes Papier etwas grösser als die Öffnungen ausmessen und aufkleben. Die weisse Papierrolle zuschneiden und einfädeln.
3. Die Papierrolle mit zwei kleinen Gegenständen am zurückrollen hindern.
4. Gegenstand hineinstellen. 

Das weisse Huhn im Fototest:

1. auf der weissen Kommode bei Tageslicht
2. im Lichtzelt, am Boden, Tageslicht von rechts
3. im Lichtzelt, LED-Arbeitslampe von recht oben
4. im Lichtzelt, LED-Arbeitslampe von links oben, Huhn "zurecht" gezupft.
iphone 4S, automatische Einstellung, ohne Stativ

Ein grosser Unterschied von 1 zu 4, oder?

Mein Schwergewicht beim Fotografieren liegt bei der Bildkomposition und dem Ausschnitt. Ich fotografiere mit dem grossen Display und "ausgestrecktem" Arm. Stativ nur in Ausnahmefällen (Origami-Anleitungen). 
Für Blogger habe ich dann ausprobiert, wie ich die Bilder bei der Tonwertkorrektur anpassen muss, dass ich keine graue Suppe im Blog habe. 
Bei den Handarbeiten fotografieren ist mir aufgefallen, dass einige Materialien direktes Sonnenlicht "lieben" und andere mit einem Diffusor besser aussehen. Von dem her liegt bei mir der Schwerpunkt im Augenblick ganz klar beim Lichteinfall.

FILZ

links: direktes Sonnenlicht
rechts: Diffusor (Skizzenpapier), Sonnenlicht
iphone 4S, automatische Einstellung, ohne Stativ
Filz leuchtet in direktem Sonnenlicht auf, jede Faser glänzt. Von da her probiere ich Filz immer draussen im Sonnenschein zu fotografieren.

HOLZ

links: direktes Sonnenlicht
rechts: Diffusor (Skizzenpapier), Sonnenlicht
iphone 4S, automatische Einstellung, ohne Stativ
Der Steinbock aus Holz glänzt seidig mit dem Diffusor. Links wirken die Schatten und das Schwarz zu hart.

Anmerkung: Mit einem Lichtzelt(Ministudio) schafft man einen neutralen, natürlich wirkenden Hintergrund mit sanften Schatten.

Habt ihr auch ein Lichtzelt zu Hause? Wo und wie fotografiert ihr eure Handarbeiten?

Merci für's reinschauen und ich freue mich immer über euren Kommentar!